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Burn-Out-Syndrom und Nervöse Unruhe

„Burn-out ist auch das Krankheitsbild der modernen Kommunikationsgesellschaft.“ Dr. phil. Miriam Meckel, Der Spiegel
Das Burn-out Syndrom

Der Begriff Burn-out bezeichnet ein Gefühl des Sich-Ausgebrannt-Fühlens. Unter dem Burn-out Syndrom versteht man in erster Linie eine verminderte Leistungsfähigkeit und das anhaltende Gefühl der Erschöpfung. Dies kann sich in einigen unspezifischen Symptomen körperlich und psychisch zeigen und entwickelt sich langsam. Mit zunehmender Erschöpfung steigt das Empfinden, den Anforderungen des Berufs– und Privatlebens nicht mehr gerecht werden zu können. Alle Aufgaben die erledigt und erfüllt werden sollen, erfordern einen gefühlt höheren Energieaufwand als normalerweise üblich. Mit nachlassenden Energiereserven und ohne sinnvolle Prävention und Behandlung können sich aus dieser Situation weitere psychosomatische Erkrankungen entwickeln.

 
„Nervöse Menschen atmen nicht aus dem Bauch, sondern aus der Brust. Wenn Menschen den Kontakt mit dem Leben und ihrer Intuition verloren haben, atmen sie hektisch aus der Schultergegend, mit verspanntem Nacken und starrem Gesicht.“ Christopher Markert, Dantien, Die Körpermitte als Quelle von Vitalität und Lebensfreude


Nervöse Unruhe

Durch steigende Reizüberflutung, einer permanenten Verfügbarkeit, die sich durch Mobiltelefon, Emails und moderner Medien (TV, Nachrichten und Musik) eingestellt hat, kommt es nicht mehr zu den benötigten Ruhephasen, um ausgeglichen und gelassen zu sein. Ständige Hochspannung, Erfolgsdruck, steigende Verpflichtungen und Termindruck erzeugen eine überhöhte Gedankentätigkeit. Die Fähigkeit sich bewusst zurückzuziehen, verliert sich und die nervöse Unruhe beginnt sich durch Fahrigkeit, Reizbarkeit und Versagensängste zu zeigen. Bewegungsmangel, Zeitdruck, Prüfungsängste und Präsentationsdruck und der Genuß von Stimulantien wie Alkohol, Nikotin und auch Medikamente, begünstigen die nervöse Unruhe. Es entsteht eine innere Ungeduld, die auch körperlich in Erscheinung tritt. Typischerweise leiden die Menschen unter hartnäckigen Muskelverspannungen im Rücken, vor allem im Nackenbereich. Herzklopfen und vermehrte Schweissproduktion gehören ebenfalls zum Themenkreis. Da die nervöse Unruhe auch Schlafstörungen verursacht, gelingt es dem Organismus nicht mehr, den Spannungstonus zu senken. Im Schlaf werden dann die unruhigen Gedanken fortgesetzt, die wichtigen Tiefschlafphasen sind zu kurz. Der Körper versucht, die Spannung auch durch das Beissen, Pressen und Zähneknirschen ableiten zu können, was zusätzliche gesundheitliche Störungen verursacht.