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Depression und Schlafstörung

Die Depression

„Das Gefühl der inneren Leere ist eine Form der chronischen Depression, so als trauere man ständig um den Verlust des eigenen, wahren Selbst.“ John Bradshaw, Das Kind in uns
Depression ist ein oft verwendeter Begriff in der öffentlichen Diskussion. In den letzten Jahren hat die Berichterstattung in den Medien über diese Erkrankung stark zugenommen, genauso wie die registrierte Zahl der Erkrankten. Es gibt jedoch viele Menschen die von einer Depression betroffen sind, ohne dies jedoch bei sich wahrzunehmen, da sie aus fehlender Sachkenntnis Symptome falsch deuten, welche dann erfolglos behandelt werden.

Depression entwickelt sich wie das Burn-out Syndrom,über einen längeren Zeitraum. In dem sich für den Einzelnen keine wirklichen Ruhephasen in den Lebensprozess integrieren lassen, stellt sich langsam und schleichend eine chronische Erschöpfung ein. Die Depression entwickelt sich aus einer inneren Anspannung, welche sich nicht mehr durch Aktivitäten ableiten lässt, weil der Mensch mit all seinen Aufgaben einen Leistungsanspruch verbindet. Die eigene Leistungsbereitschaft wird über die verfügbare Energie hinaus solange ausgeschöpft, bis die körperlichen und psychischen Warnsignale nicht mehr zu übersehen sind. Im Stadium einer depressiven Episode kommt es zu einer tiefen Verstimmung, körperlichen Erschöpfung, einer Antriebslosigkeit und Traurigkeit. Wenn die Seele weint, findet der Mensch nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Tief heraus. Da es verschiedene Ausdrucksformen für die Depression gibt, ist es von großer Bedeutung ein tiefenpsychologisch ausführliches Gespräch zu führen, um dadurch den Ursprung und die Reaktionsmuster der auslösenden Gründe zu verstehen und entsprechend zu therapieren.



Schlafstörungen
„Die lebensrettende Funktion der Verdrängung in der Kindheit verwandelt sich später beim Erwachsenen in eine lebenszerstörende Macht.“ Alice Miller, Das verbannte Wissen
Der Mensch braucht mindestens 8 Stunden Schlaf, um leistungsfähig zu sein. In unserer modernen Leistungsgesellschaft ist dies jedoch nicht vielen Menschen möglich.

Schlafstörungen entstehen durch langanhaltende psychische und körperliche Überanstrengung in Beruf und Familie. Meistens durch Doppel– oder Mehrfachbelastungen. Es stellt sich ein unproduktiver Gedankenkreislauf ein, den man bewusst kaum unterbrechen kann. Der Erschöpfungsgrad nimmt zu, es kommt regelmäßig nur noch zur notwendigen Entspannung durch Ablenkung, typischerweise durch die Berieselung mit Fernsehen. Durch die Ablenkung der Gedanken entsteht die gewünschte Müdigkeit, diese wird jedoch gern zugunsten eines interessanten TV-Programmes oder einer anderen Aktivität wie dem Internet-Surfen unterdrückt. Sobald man dann doch vor dem Fernseher eingeschlafen ist und kurz danach wieder erwacht, ist die Müdigkeit überwunden. Wer sich nun schlafen legt, dreht sich von einer Seite zur nächsten, ohne auch nur im Geringsten in eine Müdigkeit und Entspannung zu kommen.

Gefährlich wird der Schlafmangel auch für die Gesundheit. Nicht nur die Konzentration leidet unter der Müdigkeit, auch der Stoffwechsel verändert sich durch den chronischen Schlafentzug. Der Körper hat ein erhöhtes Verlangen nach Kohlehydraten und Fetten. Es kommt zur vermehrten Bildung vom Proteohormon Leptin in den Bauchfettzellen. Dieses Neuropeptid informiert das Gehirn über einen vermehrten Bedarf an energiereichen Stoffen und beeinflusst das Sättigungsgefühl. Vor allem spät abends steigt damit das Verlangen nach Pasta, Pizza und Süßigkeiten, was auf Dauer zur Gewichtserhöhung führt.

Das Herz-Kreislauf-System reagiert ebenfalls auf Schlafmangel mit erhöhten Blutdruckwerten. Der Stress nimmt zu, der Adrenalinspiegel im Blut steigt, was ebenfalls auf den Zuckerstoffwechsel negative Auswirkungen hat. Die Gefahr an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken, nimmt ebenfalls zu.

Zu den gravierendsten negativen Folgen des Schlafmangels gehört allen voran auch die Depression und die Neigung, zu Suchtstoffen zu greifen. Dies verändert nicht nur das Empfinden, sondern wirkt sich auch auf den seelisch-geistigen Zustand ungünstig aus. Es kommt häufig zu Veränderungen der Persönlichkeit, zu Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche und führt letztendlich zu Depersonalisierungstendenzen.

Der Mensch braucht mindestens 8 Stunden Schlaf, um leistungsfähig zu sein. Hilfreiche Behandlungsmethoden bietet die Klassische Homöopathie, orthomolekulare Medizin, die klinische Hypnose und das Stressmanagement.