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Face Reading

„In jedes Menschen Gesichte, steht seine Geschichte, sein Hassen und Lieben, deutlich geschrieben.” Friedrich von Bodenstedt (1819 - 1892)
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Unter Face Reading (auf Basis der Psycho-Physiognomie) versteht man die Lehre der praktischen Menschenkunde, die intuitive Wahrnehmung und das Wissen zur Deutung von:
  • Gestalt
  • Mimik
  • Gestik
  • Ausdruck
  • Ausstrahlung
  • Sprache
Die Methode der Psycho-Physiognomie erfordert die gesamte Konzentration auf alle Ausdrucksformen des Menschen, um ein vollständiges Bild seiner Persönlichkeit, das Zusammenspiel seiner einzelnen individuellen Merkmale und seiner Ausdruckformen erkennen zu können.

Es ist auf keinen Fall eine Wertung der Persönlichkeit damit verbunden, denn auch wenn sich bestimmte Merkmale im Gesicht einer bestimmten Anlage zuweisen lassen, so ist jeder scheinbar widersprüchliche Aspekt in die Betrachtung mit einzubeziehen. So ist also eine sehr individuelle Analyse einer jeden Persönlichkeit in seiner Einzigartigkeit möglich. Psycho-Physiognomie ist Anleitung und Orientierungshilfe bei der genauen Betrachtung des Erscheinungsbildes, der Körpergestalt, der Persönlichkeit und der Charakterzüge eines Menschen.

Schon Johann Wolfgang von Goethe, hat das erkannt und sagte:
„Das Innere eines Menschen offenbart sich in seinem Äußeren“.


Davon ausgehend, das alles Lebendige seelische Bedürfnisse hat, betrachtete der Begründer der Psycho-Physiognomik Carl Huter (1861 - 1912) die verschiedenen Ausdrucksformen, die das Leben den Menschen „in das Gesicht geschrieben“ hatte. Seine Studien sind die Grundlage um Konstitution, Typ/Körperbau, Naturell, Kraft-Richtungs-Ordnung und die Drei-Keimblatt-Theoriefür eine Persönlichkeitsanalyse verwerten zu können.

„In den Formen lebt der Geist“; die Ausstrahlung, die ich habe, ist ein sich formender Ausdruck der Kräfte und Energien, die mich bewegen; sie sind lebenslang ein ständiger Prozess und werden damit zur Seelenausdruckskunde.

Fragen, die viele Menschen immer wieder beschäftigen sind folgende:
  • Warum bin ich, wie ich bin?
  • Warum sind mir manche Menschen sympathisch oder unsympathisch?
  • Was sind meine Stärken, was sind meine Schwächen?
  • Wo sind meine Talente und Begabungen? Kann ich sie leben?
  • Wieso bin ich mit meinem Job unzufrieden? Wieso wurde ich nicht eingestellt?
  • Warum gelingen mir manche Dinge nie oder fallen mir schwer?
  • Warum passieren mir bestimmte Dinge immer wieder? Wieso reagiere ich immer gleich?
  • Ist das der berühmte rote Faden?
 
Lernt man durch psycho-physiognomische Betrachtung die individuellen Bedürfnisse zu erkennen und auch zu leben, so entwickelt man über das Verständnis für das eigene Handeln gleichzeitig auch das Verständnis für die Mitmenschen. So wird das Leben wiederum bereichert und innerer Frieden gestärkt. Das ist ein gutes Gefühl!

Als Beispiel:
  • ein reines Empfindungsnaturell ist gut im Ideen entwickeln und ausformen, benötigt aber zur Umsetzung Unterstützung durch Mentoren
  • ein Bewegungsnaturell ist körperlich sehr leistungsfähig, braucht aber auch den Ausgleich der feinen Sinneswahrnehmung, um sich nicht zu überlasten
  • ein Ernährungsnaturell ist ein hervorragender Gastgeber und zaubert kreative Gaumenfreuden für seine Gäste, braucht aber den Ausgleich in der Bewegung und Körperarbeit

Die primären Naturelle werden also vom Empfindungs-Bewegungs-und Ernährungstypen gebildet. Wir Menschen sind alle aus drei Keimblättern entstanden (Endoderm, Ektoderm und Mesoderm). Aus diesen primären Naturellen entwickelten sich die sogenannten sekundären Naturelle (viele Mischtypen), wobei das zuerst genannte stärker ausgeprägt ist, z.B. das Bewegungs-Empfindungsnaturell.

Auch finden alle Organe ihre Ausdruckszone im Gesicht. An der Färbung, der Feinheit der Hautporen und der Reaktionsfähigkeit der Haut kann man pathophysiognomisch schon früh Energiedefizite erkennen, ohne dass derjenige bereits Krankheitssymptome entwickelt haben muss (vergleichbar mit der Irisdiagnose).

Bei längerer Erkrankung verändern sich die Ausdruckszonen im Gesicht, daher ist es von großem Wert vom Patienten Vorher-Nachher-Bilder zur Dokumentation anzufertigen, um den Erfolg der Behandlung sichtbar zu machen.

Für jede Therapieform aber auch immer häufiger in der Analyse und der Beratung, sowie im Coaching ist die Psycho-Physiognomik ein hilfreiches Instrument und dient als ein Werkzeug zum besseren Verständnis unserer Mitmenschen, gleich ob diese Lebenspartner, Familienmitglied, Patient, Klient, Mitarbeiter, Bewerber oder Freund sind.