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Klinische Hypnose und Regressions-Hypnose

„Therapeutische Trance ist fokussierte Aufmerksamkeit, die auf bestmögliche Weise so gesteuert wird, dass der Patient seine Ziele erreicht.“ Milton H. Erickson/ Ernest L. Rossi
Hypnose ist eine wertvolle und überaus wirksame Bereicherung für meine therapeutische Arbeit. Die klinische Hypnose ist für mich ein tiefergehendes Hilfsmittel welches es mir ermöglicht, Zugang zu verborgenen Themen zu erhalten, welche dem Patienten selbst nicht zugänglich sind. Die Hypnose hilft mir auch bei der Arzneimittelfindung im Bereich der Klassischen Homöopathie und bei ergänzenden manuellen Therapieformen, sowie bei einer metabolic-balance®-Behandlung. Suggestions-Hypnose wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Belastungen und Störungen, die über das Unterbewusstsein beeinflussbar sind:
  • Verschiedene Formen von Ess-Störungen und Essverhalten
  • Chronisches Erschöpfungs-Syndrom
  • Übermäßiges Verlangen nach verschiedenen Genussgiften
  • Ängste und Zwänge
  • Prüfungsängste
  • Versagensängste im Beruf
  • Angst vor engen Räumen und/oder Menschenansammlungen wie auf Konzerten und Veranstaltungen
  • Lampenfieber vor Auftritten
  • Mangel an Selbstvertrauen
  • Chronische Schmerzzustände
  • Depressionen



Regressions-Hypnose, Reinkarnations-Hypnose - oder auch Rückführungs-Hypnose

Alle Menschen haben ein bestimmtes Kern-Thema in ihrem Leben, dass sie oft als wiederkehrende Ereignisse, den berühmten „Roten Faden“, bezeichnen. Die wichtigsten Sinnfragen, die verstärkt in Lebenskrisen immer wieder deutlich dem inneren Bewusstsein in Erscheinung treten, sind:

  • Woher kommen wir?  
  • Was tun wir hier?
  • Wieso habe ich es so schwer?
  • Zu welchem Zweck bin ich hier?
  • Wohin werde ich gehen?
  • Was geschieht nach meinem Tod mit mir?
  • Gibt es ein Leben nach dem Leben?

Kommt ein Patient ausschließlich mit dem Wunsch in die Praxis, eine Rückführungshypnose zu erfahren, um den Ursprung seiner Probleme ergründen zu können, ist es von großer Bedeutung seine tieferliegenden Motive genau zu hinterfragen. Wiederkehrende negative Erlebnisse und Lebenssituationen können einen Hinweis auf generationenübergreifende Verstrickungen geben, aber auch konditionierte Glaubenssätze und übernommene Überzeugungen. Ob die Methode der Rückführungshypnose im Einzelfall geeignet ist, muss besprochen werden.

Tatsache ist, dass während der Hypnose-Sitzung ein negatives Gefühl aus einer Distanz heraus gefahrlos erlebt und damit verarbeitet wird, sowie in das Bewusstsein integriert werden kann, wo es letztlich die blockierende Empfindung ausgelöst hat und über die Regressionshypnose in der Zukunft damit nicht mehr wirksam sein wird.

Die Rückführungshypnose in ein früheres Leben des Patienten, dass dieser während einer tiefen Trance erreicht, sucht sich die Seele des Menschen selbst heraus, weil dies von Bedeutung für das jetzige Leben ist. Es gibt die Ansicht, dass der Mensch verschiedene einzelne Seelenanteile besitzt, ein Seelenanteil ist das sogenannte Höhere Selbst. Dieses Höhere Selbst nennt man auch die göttliche Führung die der Mensch inne hat. Letztlich ist es auch die Intuition die jeden Menschen leitet. In der tiefen Regressions-Hypnose kann der Kontakt zum höheren Selbst aufgenommen werden, welche sich der Aufgabe in diesem Leben bewusst ist. Dieser Seelenanteil bringt sich in das Bewusstsein, und kann damit dem Klienten seine Möglichkeiten und seine Lebenswege tiefer erkennen lassen.

Dies ist ein möglicher Weg des Verstehens und Annehmens, welches über ein tiefes Gefühl in Verbindung mit dem Intellekt geschieht. Beides zusammen wirkt auf die Persönlichkeit heilend ein.

Diese Methode des Kontakt-Aufnehmens mit dem tiefsten Innersten Selbst ist nicht in einer einzigen Hypnose-Sitzung möglich.

Die benötigte Zeit für eine Hypnose-Sitzung beträgt etwa zweimal 3,5 Stunden. Ein Vorgespräch mit dem Patienten von etwa einer Stunde und einem vorab schriftlich angefertigten Lebenslauf mit den wichtigen Ereignissen und Personen, die im Leben des Patienten von Bedeutung sind oder waren, ist eine Grundvoraussetzung. Es ist von Vorteil, vor einer Regressions-Hypnose-Sitzung die Empfänglichkeit und die Fähigkeit zur Tiefenentspannung beim Patienten festzustellen, indem man zu dem notwendigen Vorgespräch eine kurze Hypnose durchführt. Sollte es für den Patienten schwierig sein sich auf eine Hypnose einzulassen, ist es sehr empfehlenswert, mit Meditation und Yoga zu beginnen, um die Entspannungsfähigkeit zu fördern.

Es gibt viele Beispiele zu erstaunlichen Ergebnissen und Problemlösungen durch eine Reinkarnations-Hypnose, eine davon möchte ich kurz schildern: Ein Klient kommt in die Praxis und erzählt davon, er habe schon jahrelang alles versucht, das Problem seiner unbegründeten Versagensängste zu überwinden, es gelingt ihm aber nicht, obwohl er die verschiedensten therapeutischen Möglichkeiten bereits alle ausgeschöpft hat.

In einer Hypnose-Sitzung welche tief dringt, lassen sich verschiedene Ereignisse aus der Vergangenheit des Patienten finden, die der Auslöser für dessen Versagensängsten erklären könnten, in einer erweiterten Regressions– oder Reinkarnations-Hypnose ist es möglich, den eigentlichen Auslöser erkennen zu lassen: Er lebte ein Leben als Farmer in einer vergangenen Zeit, der laufend mit Unwettern und Dürren zu kämpfen hatte und immer unter der Armut und dem Versagen litt, seine Frau und Kinder nicht länger ernähren zu können. Dieses tiefe Versagens-Gefühl beeinflusste den Patienten noch in diesem jetzigen Leben. Mit dieser Erkenntnis und dem nochmaligen Durchleben dieser Gefühle in der Trance konnte die Versagensangst aufgelöst und integriert werden.

Rückführungen können nur dann erfolgreich sein, wenn das hohe Selbst (Seele, göttlicher Bestandteil eines Menschen) darin auch einen Sinn erkennt. Die menschliche Seele ist weder vom Klienten selbst noch vom Hypnotiseur beeinflussbar. Die Seele bestimmt allein, wann der Schleier zur seelischen Vergangenheit gelüftet wird.

Die Hypnose bleibt ansonsten bestenfalls Sightseeing - schlechtestenfalls traumatisch.