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Paarbeziehungsberatung und Supervision

„Wirkliche Konflikte zwischen Menschen, die nicht dazu dienen, etwas zu verdecken oder auf den anderen zu projizieren, sondern die in der Tiefenschicht der inneren Wirklichkeit, zu der sie gehören, erlebt werden, sind nicht destruktiv. Sie dienen der Klärung und führen zu einer Katharsis, aus der beide Partner wissender und gestärkt hervorgehen.“ Erich Fromm, Psychoanalytiker
Was kann eine Paarberatung bewirken und wozu nutzt eine Paarberatung?
Eine Paarberatung ermöglicht durch die Moderation eines neutralen Gesprächspartners eine Veränderung des eigenen Blickwinkels der beiden Partner, ohne dabei eine Wertung vornehmen zu müssen. Deshalb ist eine Paarberatung in vielen Fällen eine Möglichkeit, festgefahrene Konflikte neu zu beleuchten und dadurch einen neuen Standpunkt zu ermöglichen, um die Zuneigung füreinander und die Liebe wieder spürbar zu machen. Wichtig für eine erfolgreiche Paarberatung ist vor allem eine vertrauliche Atmosphäre, in der beide Beziehungspartner die Möglichkeit haben, ihre Sichtweise offen und direkt selbst darzustellen. Oft geht der Impuls zu einer Paarberatung von einem der beiden Beziehungspartner aus. Es ist durchaus sinnvoll und möglich, zunächst jeweils ein Einzelgespräch zu führen und im Anschluss daran einen Paarberatungstermin zu vereinbaren. Konfliktthemen in Beziehungen sind oft:
  • Streitigkeiten in Erziehungsfragen
  • Organisation des gemeinsamen Haushaltes, der Freizeit und des Urlaubes
  • Streitigkeiten über die eigenen Eltern und deren Einflüsse in die Beziehung
  • Fremdgehen, Seitensprung und Affären
  • Mangel an Kommunikation, stattdessen Streitgespräche oder Sich-Anschweigen
  • Fehlende Gemeinsamkeiten
Die Lösung solcher Konflikte ist nicht einfach, aber möglich. Zuerst ist wichtig, dass jeder einzelne für sich erkennt, dass die eigene Unzufriedenheit in der Beziehung meistens mit einem inneren „Mangelgefühl“ verbunden ist. Es besteht eine innere Haltung, dass der Partner für das eigene Glücklichsein verantwortlich ist. Im Gespräch kann ergründet werden, wann und wodurch dieses „Mangelgefühl„ entstanden ist damit der Weg zur Selbstreflektion geebnet werden kann, um dann Regeln für den Umgang der beiden Partner miteinander neu zu definieren und eine neue Sprache zu entwickeln. Der erste Schritt in eine dauerhafte und für beide Seiten zufriedenstellende Lösung bestehender Konflikte ist eine veränderte, achtsame, ehrliche, direkte und liebevolle Kommunikation.
 

 
Supervision
„Bleibe stets bei Deiner Empfindung, denn Deine Wahrheit muss nicht die des Anderen sein.Birgit Weiss
In der Supervision geht es ebenfalls um das Aufdecken der eigenen konditionierten Verhaltens– und Reaktionsmuster, die das Zusammensein in Gruppen beeinflussen und Konfliktfelder entstehen lassen. In einem Supervisionsgespräch werden Selbstbetrachtung und Selbstwahrnehmung so geschult, dass es in Konfliktsituationen nicht mehr zu einer Sackgasse von negativen Gefühlen kommt, aus denen man ohne die Unterstützung einer dritten neutralen Person keinen Ausweg sieht und es zu einer Spirale negativer Gefühle kommt. Es liegt auf der Hand, dasssich Konfliktlösungs-Methodennicht nur auf unsere privaten Beziehungen anwenden lassen sondern essentiell für unsere existentiellen Bedürfnisse sind. Das Berufsleben ist in der heutigen Zeit komplexer, die Anforderungen höher und die soziale Kompetenz entscheidend. Deshalb ist es wichtig, lösungsorientiert zu denken, intuitiv zu erfassen und zu handeln. Konfliktthemen im beruflichen und sozialem Umfeld sind oft folgende:
  • Spannungsgeladene Atmosphäre am Arbeitsplatz und Konflikte in Hierarchien mit Kollegen
  • Streitigkeiten über Aufgabenverteilung in Vereinen und ehrenamtlichen Tätigkeitsbereichen
  • Teilung von Aufgaben von pflegebedürftigen Eltern
  • Konflikte mit der Familie, den Kindern und anderen Angehörigen

„Stressmanagement und Eigenwahrnehmung gehen Hand in Hand.“